Die Zaunkönigin

Nun ist es wirklich passiert. Österreichs Bundesregierung hat einen Vogel. In einer kafkaesken Verwandlung avancierte die Bundesministerin für Inneres durch ihre Vorliebe für Zäune zur Königin der Zäune, zur Zaunkönigin. Freilich kommt ihr das Wort Zaun nicht gar so leicht über die Lippen, sie spricht lieber von baulichen Maßnahmen. Folglich scheint es konsequent, anstelle von einer Zaunkönigin eher von einer Bauliche-Maßnahmen-Imperatorin, kurz B.M.I zu sprechen.

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Brauchen wir einen Eisernen Vorhang?

Der Chef der FPÖ, Heinz Christian Strache, besucht am 4.11.2015 die Sammelstelle für Flüchtlinge am Grenzübergang in Spielfeld. Er möchte sich vor Ort ein Bild von der Lage machen. Neben den üblichen Statements sagt er in die Mikrofone der versammelten Journalisten auch Folgendes:

Grenzzäune waren auch in der Zeit eines Europas, wo es einen Ost-West-Konflikt gegeben hat, eine Sowjetunion gegeben hat, na selbstverständlich auch möglich, und haben die Grenzen geschützt. Wenn man heute so tut, als wären Zäune und Grenzkontrollen nicht leistbar, dann will man ja die Menschen für dumm verkaufen.“

Was möchte Herr Strache uns damit eigentlich sagen?

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