Mindestlohn

Die Diskussion über die Einführung eines generellen Mindestlohns wird in Österreich schon seit 2003 diskutiert. Bereits damals war im Koalitionspakt von ÖVP und FPÖ ein Mindestlohn von 1.000€ vorgesehen, der aber nicht umgesetzt wurde. 2006 einigten sich dann SPÖ und ÖVP in ihrem Koalitionspakt auf einen einheitlichen Mindestlohn von 1.000€. Dieser wurde allerdings nicht als Generalkollektivvertrag sondern durch Kolektivvertärge in den einzelnen Branchen realisiert. Nur, wenn in einer Branche bis 2009 die Umsetzung nicht erfolgt sein sollte, sollte der Generalkollektivvertrag für alle Branchen, die von WKÖ und ÖGB abgedeckt werden, kommen.

Im Rahmen der Kollektivertragsverhandlungen hat die Gewerkschaft die Debatte um einen Generalkollektivvertrag neu befeuert. Es wird ein Mindestlohn von 1.770€ brutto gefordert.

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Speziell von Seiten der Wirtschaft wird eingewendet, dass ein Mindestlohn in dieser Höhe, speziell von Klein- und Mittelbetrieben nicht finanzierbar sein und entsprechend Arbeitsplätze kosten würde.

Auch beim AMS fürchtet man einen negativen Effekt, speziell für jene Gruppe von Arbeitnehmern, die vom Mindestlohn eigentlich profitieren sollten. Weniger als 1.700€ verdienen wenig qualifizierte Arbeitnehmer. Beim AMS befürchtet man, dass die Arbeitgeber nicht bereit sein könnten, geringer Qualifizierte bei einem derartigen Mindestlohn zu beschäftigen.

Befürworter des Mindestlohns vertreten die Ansicht, dass die Einführung eines Mindestlohns von 1.700€ den Inlandskonsum und damit die Witschaft stimuliere.

Entscheiden Sie, ob es in Österreich einen Mindestlohn von 1.700€ geben soll.

Welche Form von Mindestlohn soll in Österreich gelten?

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Links:

Mindestlohn in Österreich

Debatte um Mindestlohn: 1700€?

 

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