Demokratie: Schwarmintelligenz oder Schwarmdummheit?

Schwarmintelligenz bzw. kollektive Intelligenz [1] ist zu einem vielfach und vielseitig eingesetzten Begriff geworden. Ob in der Biologie, der Informatik, der Soziologie oder in der Systemtheorie, allen Modellen liegt der Gedanke zugrunde: “Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile”. Schon auf Aristoteles geht die Idee zurück, dass die Entscheidung einer größeren Gruppe von Menschen besser sein kann, als die weniger Einzelner oder Fachkundiger.

Die Aristotelische Summierungsthese [2] ist eine frühe Formulierung des Prinzips der Schwarmintelligenz. Dementsprechend kann man Demokratie als der Versuch sehen, Schwarmintelligenz zur Findung politischer Entscheidungen zu nutzen.

Kann es funktionieren, dass ein “Schwarm” politischer Laien in komplexen sozialen, wirtschaftlichen, und ökologischen Fragestellungen bessere Antworten finden kann als erfahrene Professionisten?

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