Der Putsch in der Türkei ist geglückt!

In der Nacht vom 15. auf den 16. Juli startete ein Teil der türkischen Armee einen Putschversuch gegen Präsident Recep Tayyip Erdogan. Am Morgen des 17. Juli schien es, als sei der Putsch gescheitert, doch in den Tagen darauf zeigte sich, dass der Coup gelungen war.

Warum kann man den Putsch als gelungen bezeichnen?

Bereits zewi Tage nach dem Putsch wurden 7543 Menschen festgenommen und man habe laut Yıldırım begonnen, Beamten mit Verbindung zu den Putschisten „zu entfernen“. Laut der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu waren davon 8777 Staatsbedienstete in der Verwaltung und den Regionalregierungen betroffen. 30 Gouverneure und 52 Inspekteure wurden demnach suspendiert. Besonders bemerkenswert ist, dass bereits am 17.7. über 2700 Richter entlassen wurden.

Es zeigt sich, dass Erdogan, der den Putsch als „Geschenk des Himmels“ bezeichnet hat, die Gunst der Stunde nutzt um die unabhängige Justiz „zu säubern“ und unter seine Kontrolle zu bringen.

Damit ist neben der Meinungsfreiheit ein zweiter, wesentlicher Pfeiler eines demokratischen Rechtsstaates eliminiert. Erdogan führt die Türkei weiter in Richtung Diktatur.

Fazit

  • Die Türkei des Herr Erdogan kann niemals Mitglied der EU werden!
  • Kann die Türkei unter Erdogan ein Partner in der Flüchtlingsfrage sein? Nein, kann sie natürlich nicht. Für die EU bedeutet dies, dass sie umgehend eine gesamteuropäische Lösung finden muss!
  • Demokratie und Islam scheinen sich nicht zu vertragen. Neben den gescheiterten Versuchen im arabischen Raum, macht sich nun auch die Türkei auf den Weg in eine islamische Diktatir.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.