Ist Österreichs Bundesregierung eine Schlepperorganisation?

Der Beschützer Österreichs und der Erretter des Abendlandes, Herr Heinz Christian Strache hat in einer seiner glasklaren und messerscharfen Analysen erkannt, dass sich die österreichische Bundesregierung, aber besonders der Bundeskanzler, die Innenministerin und der Verteidigungsminister, aber auch die ÖBB in ihrem Tun des Tatbestandes der Schlepperei schuldig gemacht haben.

Der Fall ufert aus

Allerdings scheint Herr Strache in seiner Analyse nicht tiefschürfend genug gewesen zu sein. Denn sonst hätte ihm auffallen müssen, dass neben den ÖBB auch private Busunternehmen und Taxifahrer diesen Tatbestand erfüllt haben. Oder wie die vielen freiwiligen Helfer des Roten Kreuzes, der Caritas und des Teams Österreich. Sie alle haben dafür gesorgt, dass seit dem Sommer ca. eine halbe Million Flüchtlinge durch Österreich in Richtung Deutschland geschleust wurden. Sie haben sich damit des Tatbestandes der Beihilfe schuldig gemacht. Herr Strache, auch sie sollten angezeigt werden! Dann natürlich auch der Gemeinderat und der Bürgermeister der Stadt Salzburg. Sie haben den in großen Mengen nach Salzburg in Richtung Deutschland strömenden Flüchtlingen in einer umfunktionierten Tiefgarage Quartier gewährt und ihnen den Weg an die deutsche Grenze gewiesen. Auch sie sind mitschuldig.

Wie Sie wissen ist Schlepperei ein Offizialdelikt und muss von jedem, der davon Kenntnis hat, unmittelbar zur Anzeige gebracht werden. Damit haben sich natürlich auch die Vertreter der Medien, sei es von Presse, Rundfunk oder Fernsehen, schuldig gemacht. Auch sie sind selbstverständlich zu belangen.

Aber es kommt noch schlimmer. Der Kanzler, die Innenministerin, der Verteidigungsminister, sie alle sind Mitglieder politischer Parteien. Es ist zu vermuten, dass die meisten ihrer Parteifreunde ebenfalls Kenntnis von den Schlepperaktivitäten haben. Auch sie haben es unterlassen, die Staatsanwaltschaft davon in Kenntnis zu setzen, auch sie sind daher zu belangen. Sie Herr Strache sollten also nicht nur den Kanzler und die Innenministerin und den Verteidigungsminister, sondern umgehend alle Mitglieder von SPÖ und ÖVP wegen Beihilfe zur Schlepperei anzeigen.

Aber auch die Oppositionsparteien haben sich schuldig gemacht. Anstatt das ungesetzliche Verhalten der Bundesregierung strafrechtlich ahnden zu lassen, haben sie geschwiegen und haben es damit geduldet.

Unschuldslamm FPÖ?

Etwas delikater Herr Strache wird es, wenn es um die Mitglieder ihrer eigenen Partei geht. Im Internet finden sich Videos von FPÖ TV in denen über die von Ihnen angesprochenen unhaltbaren Zustände berichtet wird. Bislang scheinen aber die Mitarbeiter von FPÖ TV nicht den Weg zur Staatsanwaltschaft gefunden zu haben und auch den Sehern dieser Videos scheint dieser Lapsus unterlaufen zu sein. Da es um den Schutz Österreichs geht, werden Sie selbstverständlich nicht zögern, auch die Mitarbeiter von FPÖ TV ihrer gerechten Strafe zuzuführen, davon sind wir aufrechten Österreicher felsenfest überzeugt.

Wie Sie erklären, ist die von der österreichischen Bundesregierung, angesichts der in großer Zahl nach Österreich kommenden Flüchtlinge, gewählte Vorgangsweise selbstverständlich inakzeptabel, vielmehr hätte die Regierung geltendes Recht umsetzen müssen. Sie hätte dafür sorgen müssen, dass die über die Grenze kommenden Flüchtlinge von niemand nach Deutschland gebracht werden, weder von den ÖBB noch von privaten Busunternehmen noch von Taxilenkern. Wenn sie unbedingt nach Deutschland möchten, dann sollen sie dies zu Fuß tun, dann sollen sie unser schönes Österreich durchwandern müssen und es schätzen und lieben lernen. Sie sollten dabei Gelegenheit bekommen die ansässige Bevölkerung kennzulernen, am besten bei Wanderungen entlang belebter Straßen und Autobahnen.

Auf Grund Ihrer speziellen Expertise wissen wir, dass es sich bei den durch Österreich strömenden Flüchtlingen Großteils um Wirtschaftsflüchtlinge handelt, die, wenn sie im Zielland angekommen sind, in der sozialen Hängematten liegen und davon träumen werden, wieder Urlaub in Österreich machen zu wollen. Sie kennen ja die Slogans der Tourismuswerbung: „Willkommen bei Freunden im wanderbaren Österreich.

Alternativ zu diesem Vorgehen hätte die Regierung aber auch Sorge tragen können, die Flüchtlinge in Nickelsdorf oder in Radkersburg in einem Lager zu sammlen, zu registrieren und anschließend ein Asylverfahren abzuwickeln. Die Kapazitäten derartiger Lager müßten freilich für Hundertausende Flüchtlinge ausgelegt sein. Angesichts des Umstandes, dass es weder in Nickelsdorf noch in Radkersburg irgendwelche Lager gibt, böte es sich an, die Kapazität von Traiskirchen auf mindestens das 100-fache zu erhöhen.

Die Abriegelung der Grenze

Sollte in Ihnen der leise Verdacht aufkeimen, dass ein derartiges Unterfangen nicht so einfach zu realisieren sein dürfte, dann sollten Sie unbedingt über einen Plan B verfügen. Wie Sie schon öfters dezent zu erkennen gegeben haben, dürften Sie dabei an eine totale Abriegelung der österreichischen Grenze denken.

Als eine Möglichkeit böte sich an, entlang der Grenze alle 500 m einen gut ausgebildeten Grundwehrdiener des Österreichischen Bundesheeres aufzustellen. Dieser sollte dort sein Vaterland gegen die heranwogende Flut von Wirtschaftsflüchtlingen verteidigen, wenn es sein muss mit Gewalt. Unsere Grenze ist 2706 km lang, wir würden also 5412 Soldaten benötigen. Gehen wir davon aus, dass diese Soldaten nicht rund um die Uhr ihren Dienst am Vaterland verrichten können, dass sie nach 8 Stunden abgelöst werden möchten, dann werden ca. 16240 Soldaten für den Dienst an der Grenze benötigt werden. Nachdem diese Soldaten sicherlich auch verköstigt werden möchten, werden dafür weitere Soldaten aufzubieten sein. Inklusive der Systemerhalter kämen wir, vorsichtig geschätzt, auf ca. 50.000 Soldaten. Derzeit verfügt unser Heer über 27.000 Milizsoldaten und pro Jahrgang über ca. 26.000 Grundwehrdiener. Optimale Voraussetzungen dafür, dass unser Heer diese Anforderung locker wird stemmen können. Herr Strache, Sie sollten diesen Plan unbedingt forcieren!

Es böte sich aber auch ein Plan C an. Direkt an der Grenze wird von Experten entschieden, ob es sich bei einem ankommenden Flüchtling um einen Wirtschaftsflüchtling handelt. In Ihrer Partei gibt es genügend Experten, die in der Lage sind, diese Entscheidung  im Handumdrehen zu treffen. Die Wirtschaftsflüchtlinge könnten dann in einer Assistenzleistung des Bundesheeres mit Herkules Transportflugzeugen zielsicher und punktgenau in ihre Herkunftsländer abgeschoben werden. Mit diesen Flugzeugen können ca. 100 Personen außer Landes gebracht werden. Um 100.000 Personen abzuschieben wären also 1000 Flüge nötig. Eine Aufgabe, die unser Heer locker bewältigen wird können.

Fazit

Beinahe ganz Österreich weiß vom ungesetzlichen Tun unserer Regierung und hat dem tatenlos zugesehen. Einige Österreicher haben sich sogar aktiv an diesem Tun beteiligt, sind zu Mittätern geworden. Beinahe ganz Österreich, mit Ausnahme von Ihnen und einigen wenigen aufrechten Mitstreitern, sollten angezeigt werden, sollte der gerechten Strafe zugeführt werden. Aber, Herr Strache, wo sollen all die vielen Österreicher dann eingesperrt werden? Vielleicht sollten wir Österreich doch umzäunen, um die vielen kriminellen Österreicher, die sich der Schlepperei schuldig gemacht haben, einzusperren.

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