Das soll auch gesagt sein

In der Printausgabe der Kleinen Zeitung vom 23.10.2015 schreibt ein Leser zum Artikel „4000 Flüchtlinge stürmten die Grenze“, erschienen in der Ausgabe vom Vortag:

Den zweiten Weltkrieg habe ich in Graz erlebt, ich war 16 Jahre alt, als er 1945 zu Ende ging. Ich erinnere mich an Fliegeralarme, an Nächte im Luftschutzkeller, Suchen nach Verschütteten in der Naglergasse nach einem Bombenangriff, Stellungsbau für den „Südostwall“ in Radkersburg und im untersteirischen Rohitsch-Sauerbrunn (heute Rogaska Slatina), an den Einmarsch der Sowjetarmee durch die Elisabethstraße am Morgen des 9. Mai 1945 und an vieles mehr. Beim schwersten Bombenangriff auf Graz am 1. November 1944 waren 400 Tote zu beklagen. Und der Hunger nach Kriegsende, Hamsterfahrten in die Oststeiermark, Polzeikontrollen am Ostbahnhof, Lebensmittelkarten „Reisemarken“ im Ernährungsamt am Färberplatz für den Besuch einer Tante in Kärnten.

Was ich damit sagen will: Damals war der Bevölkerung keine Fluchtmöglichkeit gegeben, keine Möglichkeit, in einem anderen Land um Asyl anzusuchen. Ja meine Generation (ich bin 1929 geboren) musste den Krieg in der Heimat durchstehen und danach das Land wieder aufbauen. Das soll auch gesagt sein, wenn wir heute gefordert sind, den vielen Tausend Flüchtlingen aus dem Nahen Osten humanitäre Hilfe zu leisten!

Dr. H. B. Gratkorn

Zu diesem Artikel sollte noch folgendes gesagt sein:

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Flüchtlinge – mein erster Beitrag

Sommer 2015,

ich verbringe einen Teil meines Urlaubs im Ruhrgebiet in Deutschland. In den Medien wird ausführlich über das Thema des Sommers, den Ansturm von Asylwerbern berichtet, auf den meisten TV-Sendern wird eifrig darüber diskutiert ob die Zahl der Flüchtlinge verkraftet werden kann oder ob das Boot bereits voll ist.

Die Meinungen sind sehr vielfätig und viele, eigentlich die meisten Argumente lassen mich verwirrt zurück.

Ich möchte versuchen, ein wenig Struktur in die Wirren meiner Gedankengänge zu bringen und darlegen, was mich an den meisten Argumenten mehr verwirrt, als sie mich überzeugen. Dazu werde ich die einzelnen Argumente als Thesen formulieren, um dann darzulegen, was mich an diesen Argumenten irritiert.

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Über mich

Dies ist mein erster Blog. Die Ereignisse des Sommers 2015 haben mich bewogen diesen Blog zu starten. Vieles, was in Medien aller Art gesagt, geschrieben und veröffentlicht wurde schien mir an wesentlichen Aspekten der Probleme vorbeizu gehen. Mir haben sich viele Fragen gestellt auf die ich keine Antwort in den Medien gefunden habe. Diese Fragen möchte ich in diesem Blog artikulieren. Vielleicht erhalte ich auf diesem Wege jene Antorten, die ich bislang nicht gefunden habe.

Welche Probleme und Fragen waren es nun, die mich bewogen haben, diesen Blog zu starten? Wenn ihr darauf Antwort erhalten möchtet, dann müßt ihr euch schon die Mühe machen die Beiträge zu lesen und/oder diesen Blog zu abonnieren.

Gert

Sommer 2015, Eibiswald Austria

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